AMIGO – Carnival of Monsters: wöchentliche News-Updates

Dietzenbach, 29. Mai 2019. Ab Ende Mai gibt AMIGO in regelmäßigen Updates Neuigkeiten zum Spiel Carnival of Monsters bekannt. Jede Woche erscheinen ab diesem Zeitpunkt auf BoardGameGeek Infos zur finalen Version des Spiels, welches im Herbst 2019 auf dem deutschen Markt veröffentlicht wird.

Das Spiel von Richard Garfield, das bereits 2017/2018 im Rahmen einer Kickstarter- Kampagne geplant war, steht aktuell in den letzten Zügen seiner Entwicklung. Am 31. Mai startet deshalb eine Reihe mit wöchentlichen News-Updates auf BoardGameGeek, der weltweit größten Online-Plattform für Brettspiele. Dort werden nach und nach erste Informationen zum finalen Regelwerk, Grafikern und Illustrationen enthüllt. Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf den Twitter-Kanal von AMIGO, über den auch die „Geeks“ über die Updates informiert werden, die nicht täglich bei BoardGameGeek reinschauen.

„Wer die nächsten Wochen unsere Bekanntgaben zu Carnival of Monsters verfolgt, wird schnell erkennen, was das Spiel ausmacht“, verrät der zuständige AMIGO-Redakteur Bernd Keller. „Wir präsentieren die Ergebnisse von mehreren Jahren Arbeit und sind sehr stolz und zufrieden mit dem Ergebnis. Nun sind wir natürlich gespannt darauf, wie dieFans die neuen Informationen aufnehmen.“

Bereits seit 2017 verfolgen Spielefans den Werdegang von Carnival of Monsters, das anfänglich als Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter gestartet war. 2018 entschloss sich der Spieleverlag zu einer Eingliederung ins reguläre AMIGO-Programm. In den USA wird die englische Carnival of Monsters-Ausgabe von der AMIGO-Schwesterfirma Amigo Games Inc. bereits auf der Gen Con im August 2019 präsentiert. Auf dem deutschen Markt erscheint das Spiel regulär mit den AMIGO-Herbstneuheiten im September.

Über Carnival of Monsters:
Richard Garfields Carnival of Monsters ist ein „Card-Drafting” und „Set-Sammel”-Spiel für drei bis fünf Personen ab 10 Jahren. In ca. 45 Minuten sammeln und spielen die Spieler Karten aus ihrer Hand, um Sets aus passenden Ländern und Monstern ins Spiel zu bringen. Mit diesen Sets können sie Kreaturen fangen und ausspielen, die ihnen Siegpunkte bescheren. Auf seinem Weg hat jeder Spieler die Möglichkeit, ein talentiertes Team anzuheuern, das ihm bei der Erfüllung seiner Ziele oder bei zufälligen Ereignissen helfen kann.

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L.A.M.A. aus dem Hause AMIGO zum Spiel des Jahres nominiert

Dietzenbach/ 20. Mai 2019. Am 20. Mai veröffentlichte die Expertenjury des Spiel des Jahres e.V. ihre diesjährigen Favoriten: LAMA aus dem Hause AMIGO hat dabei neben zwei weiteren Spielen den Sprung auf die Nominierungsliste zum ‚Spiel des Jahres‘ geschafft. Ob sich das Kartenspiel die begehrteste Auszeichnung der Spielebranche sichern kann, entscheidet sich aber erst im Juli in Berlin.

Um 11 Uhr blickte die Spielebranche gebannt nach Chemnitz ins Deutsche SPIELEmuseum. Harald Schrapers, Vorsitzender der ‚Spiel des Jahres‘-Jury, trat vor die Kamera, um die Empfehlungen und Nominierungen zu den besten Spielen des Jahrgangs zu präsentieren.LAMA von Reiner Knizia wurde dabei nicht bloß empfehlend hervorgehoben, sondern sogar zum ‚Spiel des Jahres 2019‘ nominiert und kann den „Oscar der Spiele“ im Juli für sich entscheiden.

Worum geht es bei LAMA? Die Spieler bekommen sechs Handkarten, die sie reihum loswerden müssen. Für übriggebliebene Handkarten gibt es Minuspunkte, die in Form von 1er und 10er-Chips ausgegeben werden. Wer nicht ablegen kann, zieht entweder eine Karte nach oder steigt aus Furcht vor noch mehr Minuspunkten aus. Wer alle Handkarten loswird, darf einen Chip und damit bis zu 10 Minuspunkte loswerden. Das Spiel endet, sobald ein Spieler die 40-Minuspunkte-Marke erreicht. Die Regeln von LAMA sind also denkbar einfach, die Spieldauer angenehm kurz und als wichtigster Punkt: Das Spiel bringt jede Menge Emotionen mit sich.

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AMIGO – X-Code für den MinD Spielepreis 2020 nominiert

Dietzenbach, 24. April 2019. Super einfach und doch hochintelligent: Das kooperative Echtzeitspiel X-Code hat den Sprung auf die Nominierungsliste des MinD Spielepreises 2020 geschafft. Verliehen wird der Preis vom größten deutschsprachigen Verein für Hochbegabte Mensa in Deutschland (MinD).

In der Kategorie „kurze Spieldauer“ steht X-Code neben fünf anderen Spielen, die die Jury des MinD e.V. als preiswürdig einstuft. Bei diesem rasanten Familienspiel sind schnelle Auffassungsgabe und kombinatorisches Denken besonders gefragt, denn hier müssen bis zu acht Spieler unter Zeitdruck einen 12-stelligen Code knacken. Dabei zeigt das Spiel, dass auch mit einfachen Regeln ein spannendes und forderndes Spiel entwickelt werden kann – sogar für Hochbegabte. Die Spieler ziehen Karten auf die Hand und müssen mit ihren Mitspielern Karten tauschen, um Sets von gleichen Karten zu sammeln und so Nummern einzuloggen. In späteren „Leveln“ kommen Störfaktoren und Hilfsmittel hinzu,die den Langzeitspielspaß maximieren.

Nun liegt es an den 12.000 Mitgliedern des Vereins, den Gewinner auszumachen, der Anfang nächsten Jahres in der Marburger Spielebrücke bekanntgegeben wird. Um die nominierten Spiele kennenzulernen und ausgiebig testen zu können, bietet MinD e.V.deutschlandweite Präsentationsveranstaltungen sowie zwei lange Spielewochenenden im November und über Fronleichnam an.

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Ostertipps für Groß und Klein von AMIGO

Dietzenbach, 27. März 2019. Jeder liebt Geschenke – deshalb schlüpft zum Osterfest neben Leckereien auch gerne eine kleine Spiele-Überraschung ins Körbchen. Wer rechtzeitig zur Eiersuche die besten Spieltipps finden möchte, sollte einen Blick auf die kompakten Spiele von AMIGO werfen.

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Speed Cups:
Flinke Finger, schnelle Augen und bunte Gegenstände. Doch statt auf bemalte Eier trifft bei Speed Cups auf farbige Becher. Jeder Spieler hat fünf Becher vor sich liegen und muss versuchen, sie blitzartig in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen. Diese wird von einer Karte vorgegeben, die schnell umgedreht wird. Wer die Aufgabe als Erster gelöst hat, haut auf die Glocke und schnappt sich die Karte als Siegpunkt. Das lässt die Osterglocken das ganze Wochenende klingeln!

Hexe, Tier…wer fehlt den hier?:
Wer schon beim Eiersuchen ein gutes Auge bewiesen hat, kann bei Hexe, Tier … wer fehlt denn hier? gleich weitermachen. Auf den Karten bzw. Würfelseiten sind Tiere abgebildet, die von einer kleinen Hexe zu einem Besenritt ausgeführt wurden. Kinder ab 4 Jahren müssen bei jedem Würfelwurf überprüfen, ob sich die Motive auf ihren Karten auch auf den Würfeln widerfinden. Passende Karten darf man umdrehen und wem das als Erster mit all seinen Karten gelingt, bekommt die Karten der Mitspieler. Ein süßes kleines Wahrnehmungsspiel von Haim Shafir.

6 nimmt! – 25 Jahre:
Für eine entspannte Spielrunde nach dem Festtagsessen empfiehlt sich die Sonderedition eines Klassikers: 6 nimmt! – 25 Jahre. In dieser Jubiläumsausgabe gibt es sieben verschiedene Sonderkartentypen, die auch erfahrene 6 nimmt!-Spieler vor strategische Überlegungen setzen. Die Spieler können so zum Beispiel vorrübergehend eine fünfte Reihe eröffnen, eine bereits eingereihte Karte in eine andere Reihe verschieben oder eine Karte zwischen zwei andere Karten legen. Das bringt neue Wendungen und witzige Überraschungen bei Klein und Groß.

6 nimmt! 25 Jahre Jubiläumsvariante

Ein bluffendes witziges Kartenspiel für Nicht-Hornochsen, Familien und schnelle Spielrunden. 

Für 2-10 Spieler ab 8 Jahren. 

Erschienen bei AMIGO und von dem Autor Wolfgang Kramer.

Kaum zu glauben, aber vor 25 Jahren kam das erste 6 nimmt! auf den Markt. Um nun das viertel Jahrhundert gebührend zu feiern gibts es pünktlich zu Beginn des neuen Jahres eine Jubiläumsvariante. Wie die meisten Kartenspiele kommt auch 6 nimmt! 25 Jahre Jubiläumsvariante in einer kleinen Schachtel im geschickten Format. Doch die Schachtel unterscheidet sich dadurch ein wenig, da man sie von der Seite her aufklappen kann und sich im inneren des Deckels ein liebevolles Grusswort von Wolfgang Kramer befindet. In der Schachtel selber ist ein einfacher und doch praktischer Trenner eingelegt, der die zwei Stapel mit Karten genau an Ort und Stelle hält. Außerdem ist noch ein Block zum Notieren der Punkte in den verschiedenen Spielvarianten und ein kleiner Bleistift beigelegt. Natürlich darf eine Spielanleitung nicht fehlen und diese ist ganz klar, einfach und in die insgesamt drei Spielvarianten gegliedert. In dieser Rezension gehe ich auf die Variante mit den neuen Sonderkarten ein, hier können dann bis zu 8 Spieler das reine Chaos am Tisch anrichten. Nun wie wird diese Variante gespielt, zu allererst stehen schon zu Beginn die Durchgänge fest und zwar sind es genau zwei davon. Zu Beginn des ersten Durchgangs werden alle Zahlen- und Sonderkarten voneinander getrennt gemischt. Dann erhält jeder Mitspieler jeweils zwölf Zahlen- und drei Sonderkarten verdeckt auf die Hand, diese hält er das ganze Spiel über natürlich geheim gegenüber seinen Mitspielern. Zuletzt werden wie auch im Grundspiel vier der über gebliebenen Zahlenkarten aufgedeckt und offen untereinander in die Tischmitte gelegt. Jede dieser Karten bildet den Anfang einer Reihe die im Laufe des Spieles nicht mehr als fünf Karten umfassen darf. Daher ja auch der Name des Spiels, denn die sechste Karte die angelegt werden würde, muss dann entsprechend die Reihe abräumen. Nun kann auch wirklich der erste Durchgang beginnen und dieser ist dann zu Ende, wenn jeder seine zwölf Zahlenkarten angelegt hat. Wie werden nun die Zahlenkarten angelegt: jeder Spieler entscheidet sich für eine Zahlenkarte seiner Hand und legt diese verdeckt vor sich ab. Sobald jeder eine Karte vor sich liegen hat, werden sie gemeinsam umgedreht und der Spieler mit der niedrigsten Zahl beginnt, dabei muss er nun entweder die Karte an eine schon bestehende Reihe anlegen oder wenn das nicht möglich ist, eine Reihe abräumen und seine Karte als neue erste Karte der Reihe legen. Beim Anlegen einer Zahlenkarte an eine schon bestehende Reihe muss natürlich darauf geachtet werden, dass sie aufsteigend und immer an die mit der niedrigsten Differenz angelegt werden muss. Liegen nun in dieser Reihe aber schon fünf Karten so heißt es in diesem Moment leider 6 nimmt! Dazu werden die fünf Karten abgeräumt und kommen zu dem Spieler der dies ausgelöst hat. Jeder der aufgedruckten Hornochsen gibt natürlich Minuspunkte und das gilt es natürlich zu vermeiden. Falls der andere Fall eintritt und er seine Karte an keine bestehende Reihe anlegen kann, dann darf er sich für eine Reihe entscheiden, nimmt die Karten als Minuspunkte zu sich und legt nun seine Karte als neuen Anfang für die Reihe. Wann genau kommen nun aber die Sonderkarten ins Spiel? Sie kommen genau dann zum Tragen, je nach dem welche Ihr habt und spielt diese unmittelbar bevor ihr eure Zahlenkarte anlegen müsst aus. Führt dann den Effekt der Sonderkarte zuerst aus und dann legt ihr eure Zahlenkarte entsprechend an. Die Sonderkarten erlauben uns zum Beispiel eine zusätzliche 5. Reihe zu eröffnen oder das erst die 7. Zahlenkarte nehmen muss, aber auch darf man mit einer Stopp! eine Reihe blockieren oder wiederum erlaubt es uns mal schnell seine Zahlenkarte in einer Reihe dazwischen zu schieben. Von diesen Sonderkarten gibt es insgesamt sieben verschiedene Ausführungen und jede davon ist jeweils vier Mal im Kartendeck vertreten.  Wie schon gesagt, spielt man den ersten Durchgang so lange, bis jeder seine zwölf Zahlenkarten abgelegt habt, dann zählt man die Hornochsen auf den Karten, die man eventuell im Verlauf nehmen musste zusammen und trägt dies entsprechend im Punkteblock ein. Für den zweiten Durchgang mischt ihr alle Zahlenkarten wieder gut durch und gebt jedem Spieler wieder zwölf Stück davon, eventuell nicht eingesetzte Sonderkarten dürfen die Spieler behalten und jeder bekommt nun nochmals drei neue von dem vorhanden Stapel. Beim zweiten Durchgang ändert sich nichts an der Spielweise, zuletzt werden auch hier die Minuspunkte auf dem Punkteblock eingetragen, beide Ergebnisse zusammen gezählt und derjenige mit den meisten Punkten verlieht dann leider eine Runde 6 nimmt! den es sind ja negative Punkte und nicht solche die einem zum Sieg verhelfen 😉

Für mich persönlich ist 6 nimmt! ein wirklicher Klassiker unter den Kartenspielen und ich verbinde mit diesem sehr viele schöne Jugendheitserinnerungen. Was haben wir das, als es neue auf den Markt kam, rauf und runter gespielt. Als ich es nun bei Amigo sah, dass es da nun tatsächlich eine Jubiläumsvariante gibt habe ich mich wahnsinnig drüber gefreut. Die neue Sonderkarten bringen einfach nochmals einen kleinen Twist in das Spiel, aber auch die klassische Variante ist einfach immer noch nach all den Jahren schön zu spielen. Für Angelo war es eine neue Spielerfahrung aber auch er war gleichermaßen davon angetan wie auch ich. Für ihn machen das Bluffen und Push-your-Luck das ganze Spiel zu einer rundum gelungenen Spielidee.   

Für diese Rezension wurde uns ein Rezensionsexemplar von AMIGO zur Verfügung gestellt.

 

AMIGO-Frühjahrsneuheiten 2019 sind da!

Dietzenbach, 02. Januar 2019

Der Rauch der Silvesterknaller verzieht sich und gibt den Blick frei auf die Neujahrsknüller von AMIGO: Die Frühjahrsneuheiten 2019 sind da!

Bei Saboteur – The Lost Mines, dem ersten Brettspiel in der Saboteur-Welt, treten zwei Zwergen-Clans im Wettlauf zu den Minen gegeneinander an. Der Weg ist lang und wird durch Hindernisse und Fallen erschwert … nicht selten auch vom eigenen Teammitglied!

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Seit einem Vierteljahrhundert haben 6 nimmt!-Fans schon Zeit, an der besten Taktik zur Hornochsen-Vermeidung zu feilen. Zum 25-jährigen Jubiläum sorgt die Sonderedition
6 nimmt! – 25 Jahre mit Sonderkarten noch mal für einen neuen Twist im Spiel.

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Im liebevoll illustrierten Kinderspiel Hexe, Tier … wer fehlt denn hier? muss geschaut werden, ob die Tiere auf dem Würfeln auch auf den eigenen Karten abgebildet sind. Nur wer genau hinsieht, schnappt sich möglichst viele Karten der Mitspieler.

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Spannungsgeladen geht es bei Hochspannung zu: In der Tischmitte liegt eine Karte mit einer Multiplikationsaufgabe, die blitzschnell gelöst sein will. Mit dem Ablegen einer passenden Handkarte kommt eine neue Malaufgabe ins Spiel, die jeden unter Strom setzt.

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Im Lernspiel Der kleine Rabe Socke – Zahlenraten versuchen die Spieler, eine Zahl zwischen 1 und 50 zu erraten. Durch clevere Fragen engen sie die Möglichkeiten weiter und weiter ein. Wer alle Hinweise kombiniert, hat die besten Chancen auf den Sieg.

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Bei Der kleine Rabe Socke – Buchstabensuche geht es darum, mit den Spielkarten Paare aus Motiven und passenden Anfangsbuchstaben zu bilden. Wer bis zum Schluss noch Motive und Buchstaben kombinieren kann, darf als Belohnung eine Handkarte abgeben.

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Lege alle Minuspunkte ab – das ist die L.A.M.A.-Regel. Im Kartenspiel LAMA bringen übrige Handkarten fiese Chips. Oft ist die schwierige Entscheidung: Zum Weiterspielen eine weitere Karte nehmen oder frühzeitig aussteigen und die Chips sicher zu kassieren?

 

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AMIGO – Ausblick auf die Frühjahrsneuheiten 2019

Dietzenbach, 23. November 2018. Im Januar werden sie offiziell vorgestellt, doch heute schon wird einen Blick durchs Schlüsselloch auf die AMIGO-Frühjahrsneuheiten 2019 gewährt.

Saboteur – The Lost Mines: Das erste Brettspiel in der Saboteur-Welt von Frederic Moyersoen für 3–9 Spieler ab 10 Jahren. Spieldauer ca. 45 Minuten, UVP: 19,99€.

6 nimmt! 25 Jahre: Sonderedition zum 25-jährigen Jubiläum mit neuen Sonderkarten von Wolfgang Kramer für 2–10 Spieler ab 8 Jahren. Spieldauer ca. 45 Minuten, UVP: 9,99€.

Hexe, Tier … wer fehlt denn hier?: Liebevoll illustriertes Kinderspiel zur Detailwahrnehmung von Haim Shafir für 2–4 Spieler ab 4 Jahren. Spieldauer ca. 10Minuten, UVP: 7,99€.

Hochspannung: Spannungsgeladenes Rechenspiel von Maureen Hiron für 2–6 Spieler ab10 Jahren. Spieldauer ca. 20 Minuten, UVP: 7,99€.

Der kleine Rabe Socke – Zahlenraten: Raffiniertes Ratespiel zum Zahlenlernen von Reinhard Staupe für 2–5 Spieler ab 6 Jahren. Spieldauer ca. 15 Minuten, UVP: 7,99€.

Der kleine Rabe Socke – Buchstabensuche: Lernspiel rund um das Kombinieren von Buchstaben und Gegenständen von Reinhard Staupe für 2–5 Spieler ab 6 Jahren.Spieldauer ca. 15 Minuten, UVP: 7,99€.

LAMA: Schnell erlernbares Kartenablagespiel von Reiner Knizia für 2–6 Spieler ab 8Jahren. Spieldauer ca. 20 Minuten, UVP: 7,99€.

Die detaillierte Vorstellung erfolgt mit dem offiziellen Erscheinungstermin am 2. Januar

2019.

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AMIGO – Spieletipps zum Nikolaustag: freche Spiele für brave Kinder

Dietzenbach, 21. November 2018. Bald schreitet der Nikolaus wieder durch die Straßen und belohnt artige Kinder mit allerlei Geschenken. Dabei sollte man nicht vergessen: Auch brave Kinder freuen sich über freche Spiele, bei denen man andere ärgern kann.

Bei Biberbande haben Spieler ab sechs Jahren verdeckte Karten vor sich ausliegen und müssen dafür sorgen, dass sich möglichst niedrige Werte unter ihnen befinden. Hier ist Schadenfreude garantiert, denn mal wirft man selbst eine gute Karte ab, mal schnappt man einem Mitspieler eine begehrte Karte weg. Doch auch wenn man selbst von den Sonderkarten der Mitspieler verschont bleibt, zum Schluss ärgert man sich vielleicht über sich selbst, weil man sich von vornherein die Karten falsch gemerkt hatte …

Weniger Schadenfreude als viel mehr gezieltes Ärgern steht bei Saboteur im Vordergrund. Hier versuchen bis zu zehn Zwerge ihren Weg durch den Stollen bis zur Goldader zu graben. Doch Achtung! Einige Zwerge spielen nach eigenen Regeln und müssen genau das verhindern. Wer sich unauffällig verhält, kann die Mission am besten sabotieren: Mal wirft man heimlich wichtige Wegekarten ab, mal gräbt man in die falsche Richtung oder entfacht durch Beschuldigungen Unruhe zwischen den Zwergen. Erst zum Schluss erfährt man, ob man vielleicht die ganze Zeit einen Verbündeten verdächtigt und einem Gegenspieler vertraut hat.

Auch andere Klassiker glänzen durch jede Menge Ärgerfaktor. Bei Solo will jeder Spieler schnellstens seine Handkarten loswerden und das ist auch gar nicht so schwer, denn viele Aktionskarten können dabei behilflich sein. Doch die Mitspieler sorgen mit unvorher- gesehenem Richtungswechsel, Kartentausch oder Kartenziehen für zahlreiche Wendungen, die einem gar nicht ins Konzept passen. Wenn man es dann endlich geschafft hat, die letzte Karte zu legen, sollte man besser daran gedacht haben, vorher „Solo!“anzusagen, denn sonst ärgert man sich richtig …

Sich und andere in einem sicheren Umfeld zu ärgern, ist für Kinder eine wertvolle Erfahrung. Ärgerspiele können ein gutes Ventil für Kinder sein, um im richtigen Leben besser damit umgehen zu können. Im besten Fall sorgen sie sogar dafür, dass brave Kinder auch im nächsten Jahr brav bleiben.

 

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Stellungnahme AMIGO – Bohnanza-Plagiat auf Kickstarter

STELLUNGNAHME
AMIGO Spiel + Freizeit GmbH
Bohnanza-Plagiat auf Kickstarter
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Dietzenbach, 05. November 2018.

Seit einigen Tagen ist auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter eine Kampagne für das Kartenspiel Crypto Cartel zu finden. Auch wenn der Autor und Kampagnen-Verantwortliche mittlerweile eingeräumt hat, dass er sich von Bohnanza hat „inspirieren“ lassen, zeigt das dort beschriebene Spiel nicht nur eine Verwandtschaft oder Inspiration, sondern 1:1 den Spielmechanismus von Bohnanza.
Wann kann man bei einem Spiel von einer reinen Inspiration und wann von einem Plagiat sprechen? Einen bestehenden Mechanismus aufgreifen, neu interpretieren, abwandeln und weiterentwickeln, das findet man in der Spielebranche immer wieder. Und sofern sich ausreichende Unterschiede zwischen Original und Adaption finden lassen, ist dies kein Grund für einen Autor oder Verlag aktiv zu werden. Wenn jedoch wie im Fall von Crypto Cartel der komplette Spielablauf, inklusive Regeln für Handkarten, Kartenablage und Punkteberechnung (um nur einige zu nennen) ohne signifikante Änderungen übernommen werden, müssen wir als Verlag, der Bohnanza 1997 herausgebracht hat und seitdem vertreibt, unsere Stimme erheben:
Für das Gedankengut von Autoren wie Uwe Rosenberg, der wie viele andere seiner Zunft seit über 20 Jahren Spiele entwickelt.
Für alle kreativen Köpfe, die davon und dafür leben, mit außergewöhnlichen Ideen neue Spielewelten zu erschaffen und die auch bereits existierende Spielmechanismen in ein komplett neues Spiel verwandeln können.
All das ist bei Crypto Cartel nicht zu finden. Es ist keine Abwandlung, kein Neuerschaffen, sondern die komplette Übernahme eines bereits etablierten und erfolgreichen Spiels, das lediglich durch Aktionskarten erweitert wurde. Das ist für uns keine Inspiration, sondern ein Plagiat.
Daher appelliert AMIGO an alle Kampagnen-Unterstützer und Spielefans da draußen, sich einmal selbst zu fragen, ob sie solche dreisten Aneignungen von Ideen anderer wirklich unterstützen oder auch nur dulden wollen. Wir sind der Meinung, dass am Ende Spieleautoren wie Uwe Rosenberg, die jahrelang an ihren Spielen arbeiten und von ihren Ideen leben, den Schaden davon tragen.
Abgesehen davon finden wir es einem Autor und seinem Werk gegenüber im höchsten Grade respektlos, sich ohne vorherige Kontaktaufnahme und Einverständnis, sogar ohne einen öffentlichen Hinweis auf den Ursprungsautor, seiner Ideen zu bedienen.

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