Das Strategiespiel mit Herz: Romeo&Julia

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie sich Romeo wohl gefühlt hat? Verzweifelt auf der Suche nach einer Möglichkeit, seine geliebte Julia zu treffen? Und wie Julia versucht ihrem Geliebten eine Nachricht zukommen zu lassen und ungesehen von ihren Familienmitgliedern in die Straßen Veronas entfliehen kann für ein Treffen mit ihrem Romeo? Das kooperative Strategiespiel „Romeo & Julia“ nimmt Sie mit in das Herz des alte Verona. Schaffen Sie es, dass die Liebe der beiden am Ende stärker ist und über den Hass der Familien siegt? „Romeo & Julia“ ist ein packendes Strategiespiel für 2 Personen von HUCH! und ab Februar 2021 im Handel erhältlich.

Die Spielschachtel wird geöffnet und entfaltet eine Theaterszenerie für unsere Geschichte. Der Spielplan zeigt die unterschiedlichen Orte in Verona sowie zwei bedeutsame Punktleisten. Während die eine Leiste die Liebe von Romeo & Julia darstellt, zeigt die andere Leiste den Hass der verfeindeten Familien in Verona an. Um zu gewinnen, muss die Liebesleiste ihren Höhepunkt erreicht haben, bevor der dritte Akt endet. Falls sich jedoch der Hass so vertieft und sein Maximum auf der Leiste erreicht, wendet sich das Schicksal gegen das tragische Liebespaar, und die Partie ist verloren. Damit ihre Liebe wachsen kann, müssen Romeo und Julia sich am selben Ort treffen. An jedem Ort, an dem sich Mitglieder beider verfeindeten Familien aufhalten, wird sich jedoch der Hass vertiefen. Im Spielverlauf müssen Romeo und Julia ihre Treffen gut planen und auch durch geschicktes Ausspielen von Karten den Aufenthaltsort ihrer Familienmitglieder beeinflussen. Als einzige Kommunikation dienen den beiden Botschaften, die sie sich zu Beginn jeder Spielszene schicken, um sich an einem bestimmten Ort zu verabreden.

„Romeo & Julia – Geheime Treffen in Verona“ ist ein spannendes Strategiespiel in einem gelungenen und atmosphärischen Theater-Setting. Es bietet 9 Kapitel und ebenso viele Schwierigkeitsstufen.

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20 Jahre „alea“ – die Marke für anspruchsvolle Strategiespiele

Stefan Brück_Las Vegas Royal, Ra

„Puerto Rico“, „San Juan“, „Las Vegas“, „Die Burgen von Burgund“, „Broom Service“ – das sind nur einige Titel in der langen Erfolgsserie der Spielemarke „alea“. „Puerto Rico“ entführt die Spielerinnen und Spieler in die Kolonialzeit nach Christoph Kolumbus. In „Las Vegas“ zocken sie um haufenweise Kohle. Bei „Broom Service“ fliegen Hexen auf ihren Besen durch ein magisches Reich und kümmern sich um die Herstellung und Auslieferung von Zaubertränken. Über die letzten 20 Jahre ist unter der Marke alea eine reiche Vielfalt an Strategiespielen entstanden – eine Erfolgsgeschichte.

Die Gründung von alea traf den Nerv der Zeit. Zu den so beliebten Familienspielen hatte sich längst eine neue Kategorie von Brettspielen hinzugesellt. Denn Erwachsene saßen nicht mehr nur beim Kartenspiel, Schach oder Dame zusammen. Sie hatten ihre Leidenschaft für abendfüllende Strategiespiele entdeckt. Die Marke alea wurde von Anfang an begeistert aufgenommen und nimmt seither einen festen Platz in der Spieleszene ein – alea steht für Originalität. Spiele der ersten Stunde wie „Puerto Rico“ sind nach wie vor beliebt und aus den Verkaufsregalen nicht wegzudenken. Die Spiele haben nichts von ihrem Reiz eingebüßt – sehr zur Freude anspruchsvoller Spieler, lange Spielabende sind garantiert. Historische Themen üben unter diesem Label ebenso starke Faszination aus wie Wirtschaftsstrategien oder Fantasy-Welten. Das Themenspektrum von alea ist weit gestreut; dem Spieler eröffnet sich ein ganzes Universum an hochkarätigen Brett-, Karten- und Würfelspielen.

Die Entstehung einer Edelmarke
Bereits 1996 gab es bei Ravensburger Überlegungen für eine neue Spielemarke. 1998 wurde alea dann auf der weltgrößten Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele in Essen erstmals öffentlich angekündigt. Die Spielwarenmesse in Nürnberg 1999 aber war der offizielle Start der Marke alea, mit den Neuerscheinungen der ersten beiden Spiele: „Ra“ von Reiner Knizia und „Chinatown“ von Karsten Hartwig. Stefan Brück, Redakteur, Produktmanager und „Macher“ von alea, erinnert sich: „Wir haben bei null angefangen, haben alles selbst kreiert: Name, Logo, Design usw. Unser Ziel war es, eine Edelmarke zu etablieren.“ Brück war zuvor bereits bei F.X. Schmid mit dem gesamten Spieleprogramm betraut. Mit der Übernahme durch Ravensburger begann für ihn dann die Ära alea.

Die Spiele erscheinen im einheitlichen Design in punkto Verpackung. Dank der Rückengestaltung sind sie im Regal ein Hingucker, wie ein edles Buch – was bei Sammlern sehr gut ankommt. Neu für damalige Verhältnisse auch die Nummerierung und die Angabe von einer Anspruchsstufe, was den Charakter der Spielereihe hervorhebt. Schnell etabliert sich alea unter den wichtigsten Marken für Spieler weltweit. Und gerade startet die Marke zudem sehr erfolgreich im US-amerikanischen Markt durch.

Catan – Der Aufstieg der Inka

Ein strategisches Spiel für Entdecker mit dem ohne Handeln, Feilschen und Bauen der Sieg in weite Ferne rückt.  

Für 3-4 Spieler ab 12 Jahren 

Erschienen bei Kosmos und von den Autoren Klaus & Benjamin Teuber 

23 Jahre nach Ersterscheinung gibt es jetzt ein komplett neues Catan auf den Markt und zwar geht es dieses Mal um den Aufstieg der Inkas. Die Spieleschachtel hat das typische Format mit dicken Aufdruck von Catan drauf und zeigt mit der Grafik ganz klar was das Thema ist. Die Box ist mit einem gut durchdachten Inlay ausgestattet und bringt auch noch drei sehr geschickte Kartenhalter (in die auch gesleevte Karten passen) mit Platz für die Rohstoff-, Handelsgut- und Entwicklungskarten mit. Das Spielmaterial selber besteht nun aus schön geformten Kunststoff und es kommen plastische Straßen, Siedlungen und Städte in 4 verschiedenen Spielerfarben auf den Tisch. Außerdem sind noch kunststoffgeformte Dickichtkuppeln mit dabei, die eine sehr große Rolle spielen werden. Außerdem erhält jeder Spieler noch eine Stammestafel und dazu 11 Entwicklungsmarker, die er daneben legt.  Ergänzt wird das ganze Set-Up durch den schon bekannten Räuber, Zahlenchips, zwei Würfel und eine Übersichtskarte für jeden Spieler. Die Spielanleitung selber ist gut gegliedert, leicht verständlich und für alle Catan-Erprobte so ausgelegt, dass sie direkt loslegen können. Jetzt noch schnell den Rahmen zusammen gesetzt und mit den Landschaftsfelder bestück, die Zahlenchips darauf platziert, Startsiedlungen gesetzt und Startkarten genommen und schon geht es los mit dem Feilschen, Handeln und Bauen. Das Ziel des Spiels ist es als erster 11 Entwicklungspunkte zu machen um die Partie Catan – Der Aufstieg der Inka zu gewinnen. Der Startspieler würfelt die beiden Würfel und alle die nun um die gewürfelte Zahl eine Siedlung/Stadt haben profitieren nun davon und erhalten entsprechend Ressourcen. In seinem Zug kann nun der aktive Spiele bei Abgabe der entsprechenden Ressourcen Straßen, Siedlungen und eine Stadt bauen. Um eventuell fehlende Ressourcen zu erhalten, kann er mit seinen Mitspielern handeln oder mit dem Vorrat zu entsprechend vorgegebenen Konditionen tauschen. Immer wenn ein Spieler eine Siedlung oder Stadt errichtet hat, bekommt er hierfür einen Entwicklungspunkt den er auf seine Stammestafel legt. Sobald der erste Spieler insgesamt 4 Entwicklungspunkte, also 4 Siedlungen oder 1 Stadt und 2 Siedlungen, erreicht hat, geht sein erster Stamm nieder. Dazu werden seine Straßen vom Plan genommen und schon alle errichtete Gebäude mit Dickicht überdeckt. Diese werfen weiterhin bei der entsprechenden gewürfelten Augenzahl Erträge ab, jedoch können sie ab sofort von allen als neuer Bauplatz genutzt werden. Als Starthilfe für seinen zweiten Stamm bekommt man eine Siedlung und muss nun schauen das man wie zuvor wieder diesen ausbaut bis dieser ebenfalls untergeht. Dieses Mal werden jedoch auch die vom Dickicht überwucherten Gebäude vom ersten Stamm abgeräumt und ein letztes Mal muss man eben zwei weitere Siedlungen oder eine Stadt errichten um der Sieger der Partie zu werden. Während des Spieles sollte man immer seine Kartenanzahl in der Hand beobachten, den wenn eine 7 gewürfelt wird, schlägt der Räuber zu. Jeder der nun mehr als sieben Handkarten hat, muss die Hälfte davon ablegen und der aktive Spieler setzt den Räuber auf ein Landschaftsfeld seiner Wahl. Nun darf der aktive Spieler noch eine Karte bei einem der angrenzenden Spielern ziehen, außerdem wirft diese Landschaft so lange wie der Räuber dort steht keine Erträge ab. Wir finden Catan – Der Aufstieg der Inka ist wirklich sehr gelungen und nicht nur eingefleischte Cataner wird es in seinen Bann ziehen. Was so den ein oder anderen tollen neuen Twist in Catan bringt sind auf jeden Fall die neuen Handelsgutkarten, da mit ihnen einfach sehr gut und lohnenswert gehandelt werden kann. Außerdem bringen nun die Vorteilskarten „größte Kampfkunst“ und „längste Handelsstraße“ noch richtig tolle Vorteile mit ins Spiel. Und durch den Niedergang der einzelnen Stämme ist die Vorteilskarte der Handelsstraße sehr aktiv im Spiel unterwegs und jeder hat hier mal die Chance darauf diese zu ergattern.

Für diese Rezension wurde uns ein Rezensionsexemplar von Kosmos zur Verfügung gestellt.

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