Pegasus – sechste Edition von Shadowrun angekündigt

Friedberg, 2. Mai 2019: Shadowrun ist eines der großen Klassiker-Rollenspiele. Nach der Erstveröffentlichung 1989 folgt zum dreißigjährigen Jubiläum die sechste Edition des Cyberpunk-Fantasy-Rollenspiel. Seit über zehn Jahren verlegt Pegasus Spiele Shadowrun auf Deutsch – nun bereitet sich der Verlag auf die Übersetzung der rundum erneuerten sechsten Edition vor. Das Grundregelwerk soll zur SPIEL’19 in Essen erscheinen.

Die Sechste Welt wandelt sich und bringt etwas Neues an den Spieltisch: Die sechste Edition von Shadowrun, dem dystopischen Cyberpunk-Fantasy-Rollenspiel. Die Spieler erwartet ein Universum aus modernster Technik und Magie, aus digitalen Netzwerken und uralten Mythen, aus dunklen Gefahren nächtlicher Alpträume und Straßenkämpfen gegen übermächtige Megakonzerne.

Im Jahr 2080 wird die Welt von mächtigen Megakonzernen kontrolliert, die über neueste Technik und kraftvolle Magie gebieten, um die Metamenschheit nach ihrem Willen zu führen. Aber manche Individuen verweigern sich dieser Herrschaft. Diese Rebellen schlagen sich in den Schatten durch und überleben nur, weil sie die Drecksarbeit erledigen, die sonst niemand machen will. Es sind Shadowrunner – und sie warten nur darauf, dass du dich ihnen anschließt.

Die neueste Edition geht wieder einen Schritt weiter für noch mehr Spielspaß am Rollenspieltisch: verschlankte Regeln, mehr individuelle Möglichkeiten in Kämpfen und wie immer eine lebendige Welt voller Verschwörungen, Bedrohungen und Chancen für diejenigen, die sich nicht davor scheuen, ihre Hände schmutzig zu machen.

Das deutsche Grundregelwerk wird zur SPIEL 2019 im Oktober in Essen erscheinen – vollfarbig, weit über als 300 Seiten stark, mit zusätzlichen Illustrationen, Beschreibungen zur Allianz Deutscher Länder, ausführlichem Index und noch mehr Spielmaterial. Zum Start der 6. Edition wird das Grundregelwerk zusätzlich in einer limitierten Version erscheinen. Zudem gibt es ein Spielgruppen-Bundle: mit 5 Grundregelwerken und einem eigens dafür produzierten Spielleiterschirm.

Shadowrun

 

new Kickstarter by Vesuvius Media

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MonstroCity smashes onto tabletops
Fight the evil genius, Dr. Spotnik, with your monster squad in this epic city destroying game

Halifax, NS – Boardgame publisher Vesuvius Media is teaming up with mobile game studio Alpha Dog Games to bring MonstroCity: Rampage!, the epic city destroying mobile strategy game, to tabletops this month. MonstroCity, the boardgame, launches on Kickstarter May 24.

Designed by Constantine Kevorque (Centauri Saga, Centauri Saga: Abandoned), MonstroCity is a cooperative, action, real-time, strategy boardgame where players control a squad of giant monsters in an attempt to smash Dr. Spotnik’s secret base and foil his plans to conquer the world. Each monster has unique abilities that support its own strategy for asymmetric game play.

When it was released, MonstroCity: Rampage! was featured in the Best New Game category in both the App Store and Google Play. The mobile game is action-packed, with amazing graphics,” said Konstantinos Manos (a.k.a Constantine Kevorque), C.E.O. of Vesuvius Media. “It’s been a blast working with the Alpha Dog team and transforming their game from the screen to the table. The giant monsters make impressive miniatures!”

MonstroCity is played in a series of 5 rounds that last 2 minutes each. During the round, each player rolls 4 dice simultaneously and resolves them as fast as possible, activating their monsters‘ abilities.

The boardgame keeps true to the mobile game in that it is definitely action-packed,” said Manos. “You keep moving your squad through the city, destroying buildings and defending against Dr. Spotnik’s tanks, helicopters, and more. Depending on how well you perform, and whether you manage to reach certain milestones, you gather Victory Stars. You need all three Victory Stars for a complete and total victory!”

MonstroCity supports various modes of game play, including turn-based, where it becomes a more challenging puzzle-style game, and competition mode, where players divide into teams and compete against each other. The game plays in 20 to 30 minutes, with 1 to 4 players.

The MonstroCity Kickstarter campaign starts May 24 and will run for 3 weeks.

Other popular boardgame titles published by Vesuvius Media include Nocturion, Dwar7s Winter, Dwar7s Fall, and Centauri Saga.

Overload

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Ein zockend taktisch waghalsiges Rennspiel um Punkte und den Sieg.  

Für 3-5 Spieler ab 8 Jahren

Erschienen bei Schmidt Spiele und von dem Autor Wolfgang Riedl. 

Auf den ersten Blick scheint die große rechteckige Verpackung von Overload direkt aus den 80er-Jahren zu uns gekommen zu sein. Das Cover erinnert direkt an Spiele aus dieser Zeit, die Farben sind ein wenig blass und das Design wirkt ein wenig altmodisch. Wenn man dann die Verpackung öffnet ist man dann doch ein wenig über den Inhalt überrascht. Darin enthalten sind für jeden Spieler jeweils zwei Spielfiguren in doch knalliger Farbe, in Summe dann zehn Stück. Außerdem ergibt ein Teil des Stanzbogens eine Schale in denen dann auch direkt die 80 Scheiben platz darin finden. Dann sind noch insgesamt acht Spielplanteile, die beidseitig bedruckt sind und 98 Siegpunktchips in den Werten 1,2 und 5 enthalten. Zu guter Letzt finden sich noch ein W8-Würfel und natürlich eine klar strukturierte Spielanleitung, unterteilt in vier verschiedene Sprachen, in der Verpackung. Etwa kleiner hätte die Umverpackung sein können, so jedoch findet man Overload einfach und schnell im Spieleregal wieder. In Overload versuchen die Spieler jeweils ihre zwei Spielfiguren beladen mit Scheiben immer wieder ins Ziel zu bringen, denn jede Scheibe die es geschafft hat gibt einen Siegpunkt. Dabei kommen während dem Spielverlauf immer wieder Scheiben auf den Spielfiguren dazu oder auch weg und man versucht, wie der Name des Spiels schon verrät, nicht zu überladen. Und je nach Spieleranzahl ist bei einer gewissen Anzahl von Siegpunkten Schluss und garantiert wird es dann nur einen Gewinner geben. Bevor es jedoch los gehen kann muss erst einmal die Laufstrecke in U-Form je nach Spieleranzahl ausgelegt werden. Dann entscheidet sich jeder Spieler für eine Farbe und stellt seine Figuren in den Startbereich. Außerdem benötigt ihr natürlich die Schale mit den Scheiben und die Siegpunktchips, diese stellt ihr für alle gut erreichbar bereit. Der jüngste Spieler bekommt nun den Würfel und schon kann das Wettrennen um die heiß begehrte Punkte losgehen. Bevor der aktuelle Spieler mit einer seiner Figuren los zieht, muss er zuerst entscheiden, wie viele von den Scheiben er mitnehmen möchte. Diese nimmt er aus der Schale heraus und steckt sie auf seine Spielfiguren. Nun würfelt er den W8-Würfel und geht entsprechend der Augenzahl die Felder auf der Laufstrecke vor. Dann ist der nächste Spieler im Uhrzeigersinn dran und beginnt seinen ersten Zug genau gleich wie der Startspieler. Doch beim Bewegen seiner Spielfigur muss er darauf achten wie weit er läuft, denn wenn er nun an schon auf der Laufstrecke befindliche Spielfiguren vorbei zieht, bekommt jede eine Scheibe aus dem Vorrat auf die Figur darauf gesteckt, auch bei seiner eigenen. Wenn er nun jedoch auf ein Feld mit Spielfiguren landet, darf er entscheiden ob er nun eine Scheibe von sich abgibt oder sich doch lieber eine Scheibe nimmt und bei sich darauf steckt. Wenn er auf ein Feld mit mehreren Spielfiguren landet, entscheidet er für jede einzelne Figur ob er nun eine Scheibe nimmt oder gibt, dies gilt auch wenn er hier auf seine eigene Spielfigur trifft. Wenn nun der Startspieler wieder an der Reihe ist, muss er nun seine andere Figur ins Spiel bringen und das tut er wie oben beschrieben. Nun spielt man der Reihe nach Runde für Runde weiter und bewegt jeweils eine seiner Figuren und achtet darauf entsprechend Scheiben zu verteilen oder zu bekommen, immer mit der Ziellinie im Blick. Sobald man mit einer seiner Spielfiguren die Ziellinie überquert hat, zählt man seine gesammelte Scheiben und nimmt sich hierfür entsprechend Siegpunktchips und legt diese vor sich ab. Schafft er es mit genau acht Scheiben ins Ziel, bekommt er als Belohnung sogar vier extra Punkte als Bonus. Wenn er nun wieder am Zug ist, muss er wie oben beschrieben mit dieser Figur agieren, denn es darf ja niemals mit der anderen Spielfigur gelaufen werden, solange er eine im Startbereich stehen hat. Was passiert nun aber wenn eine Spielfigur durch eine Aktion einen neunten Chip erhalten würde. Tja da hat dieser Spieler wirklich Pech gehabt, den nun ist die Figur überladen und wird sofort auf das Startfeld zurück gesetzt ohne dabei entsprechende Punkte zu bekommen. Spielt nun die Partie so lange weiter, bis ein Spieler die entsprechende Punktzahl erreicht hat, dann ist das Spiel sofort beendet und dieser hat die Partie Overload gewonnen.

Uns hat Overload bisher bei jeder gespielten Partie sehr gut gefallen und nicht nur das Cover erinnert uns an die Kindheit. Auch beim Spielen selber wird man in diese Zeit zurück versetzt und hat hier so einen gewissen Mensch-ärger-dich-nicht-Effekt. Jedes mal wenn man am Zug ist, muss man sich für eine seiner Spielfiguren entscheiden, außer sie steht gerade im Startbereich und muss dann entscheiden mit welche man voran geht. Dabei anderen Mitspielern beim vorbeiziehen somit Scheiben auftut oder wenn man gemeinsam auf ein Feld landet nun entweder gibt oder doch lieber nimmt. Es wurde auch schön angepasst ob man nun drei, vier oder gar fünf Spieler in einer Partie Overload sind. Den da ändern sich nicht nur die Laufstrecke, sondern auch die Punktzahl zum Gewinnen der Partie ändert sich entsprechend. Auch die Variante mit den Feldern mit Sonderaktionen die auf der Rückseite der einzelnen Spielplanteile angedruckt sind gefällt uns. Durch dies kommt noch ein wenig mehr Kniff und Komplexität ins Spiel und jede Partie gestaltet sich dadurch ein wenig anders. Wer Gefallen an Mensch ärger dich nicht gefunden oder sich gerne dabei geärgert hat, dem wird Overload ganz sicher gefallen.

Für diese Rezension wurde uns ein Rezensionsexemplar von Schmidt Spiele zur Verfügung gestellt.

20 Jahre „alea“ – die Marke für anspruchsvolle Strategiespiele

Stefan Brück_Las Vegas Royal, Ra

„Puerto Rico“, „San Juan“, „Las Vegas“, „Die Burgen von Burgund“, „Broom Service“ – das sind nur einige Titel in der langen Erfolgsserie der Spielemarke „alea“. „Puerto Rico“ entführt die Spielerinnen und Spieler in die Kolonialzeit nach Christoph Kolumbus. In „Las Vegas“ zocken sie um haufenweise Kohle. Bei „Broom Service“ fliegen Hexen auf ihren Besen durch ein magisches Reich und kümmern sich um die Herstellung und Auslieferung von Zaubertränken. Über die letzten 20 Jahre ist unter der Marke alea eine reiche Vielfalt an Strategiespielen entstanden – eine Erfolgsgeschichte.

Die Gründung von alea traf den Nerv der Zeit. Zu den so beliebten Familienspielen hatte sich längst eine neue Kategorie von Brettspielen hinzugesellt. Denn Erwachsene saßen nicht mehr nur beim Kartenspiel, Schach oder Dame zusammen. Sie hatten ihre Leidenschaft für abendfüllende Strategiespiele entdeckt. Die Marke alea wurde von Anfang an begeistert aufgenommen und nimmt seither einen festen Platz in der Spieleszene ein – alea steht für Originalität. Spiele der ersten Stunde wie „Puerto Rico“ sind nach wie vor beliebt und aus den Verkaufsregalen nicht wegzudenken. Die Spiele haben nichts von ihrem Reiz eingebüßt – sehr zur Freude anspruchsvoller Spieler, lange Spielabende sind garantiert. Historische Themen üben unter diesem Label ebenso starke Faszination aus wie Wirtschaftsstrategien oder Fantasy-Welten. Das Themenspektrum von alea ist weit gestreut; dem Spieler eröffnet sich ein ganzes Universum an hochkarätigen Brett-, Karten- und Würfelspielen.

Die Entstehung einer Edelmarke
Bereits 1996 gab es bei Ravensburger Überlegungen für eine neue Spielemarke. 1998 wurde alea dann auf der weltgrößten Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele in Essen erstmals öffentlich angekündigt. Die Spielwarenmesse in Nürnberg 1999 aber war der offizielle Start der Marke alea, mit den Neuerscheinungen der ersten beiden Spiele: „Ra“ von Reiner Knizia und „Chinatown“ von Karsten Hartwig. Stefan Brück, Redakteur, Produktmanager und „Macher“ von alea, erinnert sich: „Wir haben bei null angefangen, haben alles selbst kreiert: Name, Logo, Design usw. Unser Ziel war es, eine Edelmarke zu etablieren.“ Brück war zuvor bereits bei F.X. Schmid mit dem gesamten Spieleprogramm betraut. Mit der Übernahme durch Ravensburger begann für ihn dann die Ära alea.

Die Spiele erscheinen im einheitlichen Design in punkto Verpackung. Dank der Rückengestaltung sind sie im Regal ein Hingucker, wie ein edles Buch – was bei Sammlern sehr gut ankommt. Neu für damalige Verhältnisse auch die Nummerierung und die Angabe von einer Anspruchsstufe, was den Charakter der Spielereihe hervorhebt. Schnell etabliert sich alea unter den wichtigsten Marken für Spieler weltweit. Und gerade startet die Marke zudem sehr erfolgreich im US-amerikanischen Markt durch.

Las Vegas Royale: Noch mehr Zocken bis zum allerletzten Würfel

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Risikofreude, Würfelglück und gute Nerven brauchten die Spieler beim erfolgreichen Würfelspiel „Las Vegas“, das 2012 zum „Spiel des Jahres“ nominiert wurde. Wie im gleichnamigen Spielerparadies geht es darum, eiskalt zu zocken und in den Würfelcasinos das meiste Geld zu scheffeln. Von allem noch eins drauf setzt das neue „Las Vegas Royale“. Zum 20-jährigen Jubiläum der Marke „alea“ aus dem Hause Ravensburger erscheint das Spiel nicht nur im neuen, edlen Design und neuer Ausstattung. 16 zusätzliche Spieltafeln zum Anlegen an die Casinos bieten die verschiedensten Möglichkeiten, noch mehr Geld abzusahnen und den Mitspielern das Zockerleben schwer zu machen.

An der Basisversion des Spiels hat sich bis auf ein paar kleine Regeln nichts geändert. In den Casinos mit den Zahlen eins bis sechs gibt es hübsche Dollarsümmchen zu gewinnen. Die Spieler würfeln reihum, entscheiden sich für eine der gewürfelten Augenzahlen und setzen alle Würfel mit dieser Zahl auf das entsprechende Casino. Dabei stellt sich jedes Mal die Frage: Wo sind die eigenen Würfel am geschicktesten platziert? Auf welche Casinos setzen die Mitspieler? Und wo lässt sich einem Kontrahenten vielleicht noch eine nette Stange Geld entreißen? Am Ende räumt derjenige die Kohle ab, der die meisten Würfel auf einem Casino hat. Doch Vorsicht: Haben zwei Spieler dieselbe Anzahl an Würfeln platziert, gehen beide leer aus – dann freut sich der Dritte, der mit weniger Würfeln in dem Casino zunächst chancenlos aussah.

Royaler Zockerspaß mit mehr Spieltiefe und Abwechslung

Von den 16 zusätzlichen Spieltafeln werden bis zu sechs zufällig ausgewählte an die Casinos angelegt. Jedes Mal, wenn ein Spieler Würfel auf eines dieser Casinos legt, aktiviert er auch die Spieltafel. Bei „High Five“ zum Beispiel bekommt derjenige, der als Erster fünf Würfel auf das Casino gelegt hat, satte 100.000 Dollar extra. Eine „Fifty Fifty“-Chance auf eine immer höhere Belohnung gibt es mit zwei Extrawürfeln: Vor jedem Wurf muss der Spieler ansagen, ob er höher oder niedriger ausfällt als der aktuelle. Bei „Lucky Punch“ gilt es, die Risikofreudigkeit eines Mitspielers einzuschätzen. Zudem lassen sich Casinos sperren, die eigenen Würfel versetzen oder fremde „ausknocken“. Außerdem erschwert einem ein imaginärer Mitspieler das Gewinnen oder man verliert sogar einen Teil der heißgeliebten Scheinchen, wenn man die wenigsten Würfel in einem Casino hat.

„Las Vegas Royale“ bietet noch mehr Interaktion, Spielspaß sowie Spieltiefe und sorgt für große Schadenfreude und Abwechslung am Spieltisch.

Zum 20-jährigen Jubiläum der Vielspieler-Marke „alea“ aus dem Hause Ravensburger erscheint das Spiel nicht nur im neuen, edlen Design, sondern auch mit neuer Ausstattung: Neben mehr als 50 Würfeln, zahlreichen Jetons und Geldscheinen gibt es inmitten der Casinos nun auch eine praktische Würfelarena.

„Las Vegas Royale“ von Rüdiger Dorn ist ab neun Jahren geeignet und seit April 2019 im Handel erhältlich.

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