City Skylines

City Skylines kennt der ein oder andere bestimmt durch diverse Umsetzungen  für PC und Konsole. Das sehr erfolgreiche Aufbauspiel wurde digital mehr als fünf Millionen mal verkauft. Es wird also Zeit den analogen Ableger etwas genauer anzusehen.

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In City Skylines aus dem Hause KOSMOS und aus der Feder von Rustan Hakannson geht es darum das die Spieler gemeinsam eine Stadt erschaffen müssen, doch das ist leichter gesagt als getan. Schon beim variablen Spielaufbau stellt sich die Frage auf welchem der unterschiedlichen Stadtteile man beginnt. Dies kann einen leichteren oder schwereren Start nach sich ziehen. Für Anfänger bietet das Spiel auch eine leichtere Einstiegsvariante, für mehr Abwechslung für geübte Spieler bringt das Spiel verschiedene Startszenarien mit. Auch kann zu Beginn einer Partie  jeder Spieler in eine von vielen verschiedene Rolle schlüpfen, welche jede für sich einen gewissen Vorteil im Spiel mit sich bringt. Ihr könnt wie im digitalen Vorbild mit Spezialgebäuden spielen, mit dem Szenario News kommen Ereigniskarten ins Spiel oder ihr spielt mit den Gesetzen welche euch Vorteile im Spiel ermöglichen. Abhängig vom gewählten Szenario habt ihr auch einen unterschiedlichen Aufbau. So können 3 oder mehr Stadtteile zu Beginn des Spiels ausliegen. Hier entscheiden die Spieler gemeinsam zu Beginn des Spieles auf welchem Teil die ersten Gebäude gebaut werden sollen. Schon hier muss beachtet werden wie die Stadt weiter wachsen soll. Hat man sich also einmal dazu entschieden in welchem Spielplanteil begonnen werden soll, müssen die Spieler abwechselnd eine von drei Aktionen ausführen. Entweder man spielt Handkarten aus um die Stadt weiter auszubauen, dies ist natürlich mit Kosten und Problemen verbunden. Baue ich beispielsweise ein Industriegebiet, so steigt die Umweltverschmutzung an. Durch andere Gebäude wiederum steigt die Kriminalität oder auch Arbeitslosigkeit an, außerdem benötigt die Stadt Wasser wie auch Strom. Daher müssen die Spieler also gemeinsam entscheiden und gut planen wie das knappe Budget ausgegeben werden soll. Diesen ganzen Problemen kann aber wiederum durch andere Gebäude entgegen gewirkt werden. Ein Park macht die Luft wieder sauberer und eine Polizeistation hält die Kriminalität niedrig. So gilt es die Leisten, welche die aktuelle Lager der Wasserversorgung, Kriminalität und auch Zufriedenheit der Bürger angeht stets im Auge zu behalten. Sind gewisse Bereiche bereits am Limit angekommen, so können keine Gebäude gebaut werden die solch eine Leiste erhöhen müssten. Sind die Leisten hingegen im negativen Bereich, bekommt man bei der Wertung jedoch Minuspunkte. Eine andere Aktion kann auch sein Karten abzulegen, was jedoch mit Kosten verbunden ist. Als dritte und letzte Möglichkeit, können die Spieler eine Wertung durchführen, aber nur wenn mindestens ein beliebiges Plättchen pro Stadtviertel darauf verbaut wurde. Dies gibt sofort Punkte und wir können ein neues der ausliegenden Spielplanteile erwerben und ab jetzt bebauen.

Da es sich auch in der analogen Version von Cities Skylines um ein Strategiespiel handelt, wird beim Ausbau der Stadt schnell klar, bauen wir die Gebäude eher kompakt in einem Viereck und profitieren so von ihrer Lage oder bauen wir sie eher lang verteilt in der Stadt? Die Gebäude kommen in tetrisartigen Formen und wollen geschickt innerhalb der einzelnen Stadtviertel verpuzzelt werden um die Voraussetzung zu erfüllen. Die kleine Feuerwachen decken nur ein kleines Teilgebiet ab, wo hingegen die große die ganze Stadt versorgen. Schnell wird einem jedoch aber klar dass das Zusammenspiel zwischen den einzelnen zu berücksichtigenden Faktoren wie Verschmutzung, Kriminalität und auch das knappe gemeinsame Budget im Griff zu behalten gar nicht so einfach ist. So Endet das Spiel, wenn die verschiedene Leisten ihr Ende erreicht haben und somit keine weiteren Gebäude errichtet werden können. Eine Stadt geht auch mal ganz schnell Pleite, wenn die Spieler wie wild Gebäude bauen und dann kein Geld mehr in der Kasse ist um weitere Karten auszuspielen. Somit ist dann das Spiel auch vorbei. Haben die Spieler jedoch alle ausliegenden Spielplanteile gewertet, so endet das Spiel ebenfalls und wir schauen uns die Punkte an. Hierzu schauen wir auf eine Skala wie gut die Spieler mit den entsprechenden Punkten abgeschnitten haben und erfahren so ihre Bewertung als Bürgermeister.  

Nun zum Fazit von Cities Skylines: Das Brettspiel fängt die Atmosphäre des Computerspiels gut ein, Kenner der Vorlage finden viele Details wie Gebäude und Formen im Spiel wieder. Um möglichst viele Punkte im Spiel zu machen ist eine gute Absprache untereinander sehr wichtig. Wer spielt wann welche Karte und wer kann wann welche Karte spielen?! Dies ist wirklich von Anfang bis zum Schluss spannend und auch im Bereich der Familienspiele anspruchsvoll. 

Ein wenig Kritik kommt hier jedoch durch den Zufall der Karten ins Spiel. Benötigen wir im Spiel  dringend einen Park um die Verschmutzung zu verringern, jedoch zieht keiner der Spieler einen solchen nach,  so hat man mal ganz schnell verloren. Das hinterlässt bei uns immer wieder das Gefühl nicht genau zu wissen ob wir nun schlecht gespielt haben oder einfach nur Pech in der Partie hatten. Trotz allem ist Cities Skylines ein spannendes und schönes Aufbau- und Strategiespiel für Familien die gerne kooperativ spielen. Auch gibt es durch die unterschiedlichen Szenarien genug Abwechslung um viele Stunden mit dem Stadtplanen zu verbringen.

Für diese Rezension wurde uns ein Rezensionsexemplar von KOSMOS zur Verfügung gestellt.

Junge Helden gesucht! Andor Junior ab März erhältlich

Jetzt erleben auch junge Helden ab sieben Jahren spannende Abenteuer im Land Andor. Die Kinder schlüpfen in die Rollen von Krieger, Magierin, Zwerg und Bogenschützin und ziehen aus, um die verschollenen Wolfsjungen zu retten, bevor der Drache die Rietburg erreicht. Gewinnen werden sie das Spiel nur, wenn sie Hand in Hand arbeiten und kluge Entscheidungen treffen. Ein aufregendes Abenteuer beginnt, bei dem echter Heldenmut gefragt ist!

Die Wolfsjungen müssen gerettet werden! Doch bevor die Helden die Welpen suchen können, müssen sie noch einige Aufgaben des Brückenwächters erledigen, der sie sonst nicht über seine Brücke lässt. Diese variieren von Spiel zu Spiel. Gespielt wird sehr ähnlich wie im „großen“ Die Legenden von Andor: Pro Schritt auf der Karte müssen die Helden eine Sonnenscheibe abgeben. Sind die Scheiben aufgebraucht, endet der Tag. Bevor ein neuer Tag beginnt, bewegen sich die Feinde auf die Rietburg zu. Schaffen es die Helden, die Wolfjungen zu retten, bevor der Drache die Burg erreicht, gewinnen alle Spieler gemeinsam.

Don Carlo – Ein Kartenspiel für die ganze Familie erscheint bei moses

Egoistrien, Absurdistan, Chaotanien und viele Länder mehr – die Ratgeber von vier großen Familien sind im Wettstreit und wollen sie alle! Wer schafft es, mit Hilfe der Agenten für seinen Clan den meisten Einfluss zu gewinnen?

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Die Spieler schlüpfen in dem neuen Spiel „Don Carlo“ in die Rolle der Familien und schicken reihum immer neue Geheimagenten in die verschieden Länder. Dafür bilden sie Kartenkombinationen mit ihren Handkarten und vergeben damit einen Codenamen (z.B. 005). Die Summe der verwendeten Zahlen bestimmt dabei, in welches Land der Geheimagent reist.

Je mehr Agenten sich in dem jeweiligen Land schon tummeln, desto mehr Punkte gibt es. Denn die besondere Herausforderung besteht darin, immer wieder neue Zahlenkombinationen zu finden. Zusätzliche Punkte bekommt der Spieler, der am Ende die meisten Kombinationen in ein Land gelegt und damit den meisten Einfluss errungen hat.

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Ein spannendes Kartenspiel für helle Köpfe und alle, die Strategiespiele lieben!

Veröffentlichung von Trails of Tucana auf der Spiel Doch! durch Pegasus Spiele

Friedberg, 21.02.2020: Mit Trails of Tucana erscheint im März zur Spiel Doch! (27.-29.03. in Duisburg) ein familienfreundliches Flip & Draw-Spiel bei Pegasus Spiele. Mithilfe von Geländekarten erschließen und zeichnen die Spieler Wege über ihre eigene Insel, um so Sehenswürdigkeiten an Dörfer anzubinden und diese miteinander zu verknüpfen. 

Auf Tucana, einer in Vergessenheit geratenen Inselgruppe, leben eine Vielzahl seltsamer Lebewesen. Auch die Völker längst vergangener Zeiten haben dort ihre Spuren hinterlassen. Es ist nun die Aufgabe der Spieler, für die Einheimischen ein Netzwerk von Wegen zu erschließen, damit diese leichter zwischen ihren Dörfern reisen bzw. die vielen Sehenswürdigkeiten ihrer Insel besuchen können.

Bei Trails of Tucana wird das beliebte Flip & Draw-Prinzip von Der Kartograph aufgegriffen: Zufällig gezogene Karten zeigen an, was in der aktuellen Runde auf dem eigenen Plan eingezeichnet werden muss. Hierzu hat bei Trails of Tucana jeder Spieler seinen eigenen Plan einer der tucanischen Inseln vor sich. Dieser zeigt Felder der vier verschiedenen Geländetypen Wüste, Wald, Gebirge und See sowie fünf verschiedene Sehenswürdigkeiten und Dörfer, die jeweils doppelt vorhanden sind. In jeder Runde werden jeweils zwei Geländekarten aufgedeckt, die anzeigen, welche Geländetypen nun miteinander verbunden werden müssen. Dazu zeichnen die Spieler auf ihrem eigenen Spielplan einen Weg zwischen den beiden auf den Karten gezeigten Landschaften ein. Punkte gibt es für miteinander verbundene Dörfer desselben Typs und an Wege angeschlossene Sehenswürdigkeiten.

Mit immer neuen Kartenkombinationen und verschiedensten Startbedingungen durch zufällig gezogene Aufbaukarten besticht Trails of Tucanadurch einen hohen Wiederspielreiz sowie stets anders verlaufende Partien. Eine Solo-Variante erlaubt es, alleine oder mit bis zu acht Spielern ab acht Jahren auf Inselerkundung zu gehen. Die kurze Anleitung sowie schnell gespielte Partien machen Trails of Tucana zum idealen Spiel für zwischendurch, unterwegs oder den Spieleabend mit der ganzen Familie. Zwei Spielvarianten sorgen auch bei erfahrenen Spielern für immer neue Herausforderungen: Mit dem „Isla Grande“ Inselplan kommt eine größere Karte mit noch mehr Dörfern und Sehenswürdigkeiten ins Spiel und die Variante „Spezialbonus“ belohnt die Spieler, die zuerst gleiche Sehenswürdigen verbinden.

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Für Kenner- oder erfahrene Familienspieler bietet sich außerdem Der Kartograph an. Bei diesem phantastischen Flip & Write-Spiel aus dem Roll Player-Universum kartieren bis zu 100 Spieler Land für Königin Gimnax. Dazu zeichnen sie Runde um Runde die Landschaften der Erkundungskarten auf ihrem Plan ein. Ruhmespunkte gibt es hier für diejenigen, die die Vorgaben der Königin bestmöglich erfüllen. Doch dass in den nördlichen Reichen wilde Monster hausen, macht die Arbeit der Kartographen nicht einfacher. Der Kartograph ist ab sofort wieder verfügbar.

 

Familienspiel Meine kleine Farm erscheint bei Pegasus Spiele

Friedberg, 31.01.2020: Bei der Spielwarenmesse in Nürnberg (29.01.-02.02.2020) präsentiert Pegasus Spiele zahlreiche Neuheiten für 2020. Eines der Highlights im Familienspielbereich ist dabei My Farm Shop. Das neueste Werk von Rüdiger Dorn (Istanbul) kombiniert eine Mischung aus Würfel- und Ressourcen-Management mit einer idyllischen Bauernhof-Thematik zu einem eingängigen Familienspiel.

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Bei My Farm Shop erwartet zwei bis vier Spieler ab acht Jahren ein Familienspiel rund um das beschauliche Landleben. Die Spieler starten als Inhaber eines kleinen Bauernhofes, den sie im Laufe des Spiels nach und nach ausbauen. Dazu wirft der aktive Spieler zunächst alle drei Würfel und wählt einen aus, mit dem er einen Ausbau von der Marktauslage kauft. Diesen darf er dann sofort auf dem heimischen Hof verbauen, der so nach und nach aufgewertet wird. Hat der aktive Spieler diese Phase beendet, werten alle Spieler das Feld ihres Hofes, das der Summe der beiden übrigen Würfel entspricht. So können sie in jedem Spielzug Waren erwirtschaften und diese anschließend gewinnbringend im eigenen Hofladen verkaufen. Der Spieler, der seinen Bauernhof stetig weiterentwickeln und so das meiste Geld erwirtschaften konnte, gewinnt das Spiel.

Inmitten einer beschaulichen Landidylle wetteifern die Spieler bei My Farm Shop um den profitabelsten Bauernhof. Kurze Regeln, ein eingängiges Spielprinzip und themenbezogene Illustrationen machen jede Partie zu einem kurzweiligen Spielerlebnis für Spielerfahrene sowie Spieleneulinge. Durch den besonderen Aktionsmechanismus, der in jedem Zug alle Spieler einbindet, entstehen keinerlei Wartezeiten am Spieltisch. Stattdessen sind alle Spieler stets eingebunden und aktiv am Zug und den Entscheidungen der Mitspieler beteiligt. Ob der eigene Bauernhof floriert hängt dabei von einer Mischung aus Glücks- und Strategieelementen ab.

Knapp 80 Ausbau-Karten sorgen für immer neue Spielverläufe, drei im Grundspiel enthaltene Module für zusätzliche Herausforderungen für erfahrene Spieler. Mit dem „Starthilfe“-Modul beginnt jeder Spieler mit anderen Voraussetzungen. Das Modul „Bauer“ führt den Bauern und mit ihm verschiedene Hilfsmittel ein, die den Spielern ein noch effektiveres Bebauen ihrer Höfe erlauben. Das dritte Modul, die „Ziele“, lässt die Spieler miteinander in besondere Konkurrenz treten: Wer die von der Dorfgemeinschaft vorgegebenen Ziele am schnellsten erreicht, erhält dafür zusätzliche Prämien.

My Farm Shop wird voraussichtlich im Mai als deutsch/englische Version verfügbar sein.

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